Monat: Juli 2018

Vegan, vegetarisch, vollwertig pflanzenbasiert … was heißt das eigentlich?

Es existieren verschiedene Definitionen der unterschiedlichen Ernährungsweisen und Ernährungsstile. Hier kommen meine:

Omnivore Ernährung: Das ist die normale Mischkost der Allesesser. Hier ist alles erlaubt. Wer sich omnivor und möglichst gesund ernähren möchte, orientiert sich am besten an den Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bzw. lässt sich auf Grundlage dieser Empfehlungen beraten.

Vegetarische Ernährung: Hier gibt es die Ovo-Lakto-Vegetarier, die auf Fleisch, Geflügel und manchmal auch auf Fisch verzichten, aber Honig, Eier, Milch und Milchprodukte essen. Ich kenne auch Vegetarier, dir nur auf Fleisch verzichten, jedoch Fisch und alles andere essen. Dann gibt es noch die Lakto-Vegetarier, die keine Fleisch und keine Eier essen, aber Milch und Milchprodukte zu sich nehmen.

Vegane Ernährung: Veganer ernähren sich ausschließlich von Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft, also Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen und Saaten. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von veganen Produkten, wie Fleischersatzprodukte (Soja-Würsten & Co.), Aufstriche, Pizza, Chips, Kekse und vieles mehr. Deshalb ist eine vegane Ernährung nicht automatisch auch eine vollwertige Ernährung. Außerdem sollten Veganer auf die Zufuhr bestimmer Nährstoffe in der veganen Ernährung achten.

Vollwertig pflanzenbasierte Ernährung: Diese Ernährungsweise basiert auf unverarbeiteten bzw. naturbelassenen pflanzlichen Lebensmitteln. Es handelt sich um eine vollwertige Ernährung, in der keine (oder möglichst wenig) verarbeitete, industriell hergestellte oder tierische Produkte konsumiert werden. Zum Bespiel wird Getreide als volles Korn und nicht als Auszugsmehl genossen oder es werden Ölsaaten statt Fette und Früchte statt Haushaltszucker konsumiert.

Rohkost-Ernährung: Rohköstler essen ihre pflanzlichen Produkte frisch, naturbelassen und roh bzw. erhitzen diese nicht über 48 Grad. Sie essen nichts aus Dosen und Gläsern oder irgendetwas, das durch Zusätze verändert oder industriell behandelt wurde. Die wichtigsten Nahrungsmittel in der Rohkost-Ernährung sind Früchte, Gemüse, Sprossen, Nüsse, Kerne, Algen und Ölsaaten.

Und das ist meine Ernährung und meine Haltung dazu:

Ich bin Veganerin und ernähre mich vollwertig pflanzenbasiert mit einem möglichst hohen Anteil an Rohkost. Ich bin aber nicht militant. Wenn mich jemand zu seinem Geburtstag einlädt und mit viel Liebe einen Kuchen gebacken oder etwas gekocht hat, esse ich ggf. davon – abhängig von Tagesform und Speise. Fleisch esse ich gar nicht, ebenso wie pure tierische Produkte. Ich finde es wichtig, über die Folgen unserer heutigen Ernährung – für unsere Gesundheit und unsere Umwelt – aufzuklären. Insbesondere die Macht und das skrupellose Vorgehen von Konzernen bereitet mir Sorgen. Dennoch möchte ich niemanden zu einer veganen bzw. vollwertig pflanzenbasierten Ernährung überreden. In meinen Beratungen unterstütze ich Menschen dabei, die Ernährung zu finden und zu etablieren, die ihnen gut tut und schmeckt. Außerdem ist die Veränderung der Ernährungsgewohnheiten immer ein Prozess, der am besten schrittweise vollzogen wird. Die besten Begleiter auf dem Weg in eine neue Ernährungsweise sind Freude und Neugierde. So lässt sich jedes Ziel erreichen.

Metabolic Mood Syndrome / Metabolisches Stimmungs Syndrom

Das metabolische Syndrom beschreibt einen Symptomkomplex aus Stoffwechselstörungen und ist gekennzeichnet durch starkes Übergewicht (mit abdomineller Fettverteilung bwz. Bauchfett), Bluthochdruck, erhöhten Blutzuckerspiegel und gestörtem Fettstoffwechsel (hohe LDL Cholesterinwerte und niedrige HDL Cholesterinwerte).

Die Ursachen für das metabolische Syndrom (Stoffwechselstörungen) finden sich meist in einem heute weit verbreiteten und typisch „westlichen“ Lebensstil mit wenig Bewegung und Überernährung durch hochkalorische Kost bei gleichzeitig geringer Nährstoffaufnahme (qualitative Mangelernährung). Es besteht ein hohes Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitusTyp 2 und Depressionen.

Die Kombination aus Stoffwechelstörungen und depressiven Verstimmungen wird als metabolic mood syndrome bezeichnet und ist insbesondere deshalb so tückisch, weil die Betroffenen sich durch ihre negative Stimmungslage weniger in der Lage fühlen, etwas gegen die Stoffwechselstörungen und für ihre Gesundheit zu tun. Somit benötigen Betroffene neben einer medizinischen Beratung und Therapie auch eine alltagsnahe, psychologische Unterstützung.

Mit Ernährungswissen und Selbstmanagement zu gesundem Genuss und Freude an Bewegung

Jemand der über Jahre oder Jahrzehnte fett- und zuckerreich gegessen hat und gern auf der Couch die Füße hochlegt, wird nicht plötzlich zum sportlichen Fitnessmodel – auch wenn Medien und Werbemacher das gern hätten und behaupten. UND das muss auch überhaupt nicht sein, um glücklich und gesund zu leben. Zwischen dem Patientendasein und dem Model-Leben gibt es nämlich eine gesunde Mitte, in der es sich mit Freude, Genuss und Wohlgefühl leben lässt. Diese gesunde Mitte ist für die allermeisten Menschen realistisch zu erreichen, kleine Schritte führen dort hin und Sie müssen den Weg nicht allein gehen.

Übrigens müssen Sie erst einmal auf gar nichts verzichten. Es geht viel mehr darum Neues in ihr Leben zu bringen. Viele Lebensmittel, die ihrem Stoffwechsel gut tun, besitzen auch die Kraft ihr Energieniveau anzuheben und ihre Stimmung zu verbessern. Mehr Nährstoffe bringen mehr Kraft für Bewegung. Es braucht immer erstmal etwas Schwung und Antrieb, um eine Veränderung anzugehen. Ist dieser Prozess im Gang, lassen sich festgelegte Ziele meist gut erreichen und der Weg dorthin kann mit Neugierde und Freude am neuen Lebensgefühl bestritten werden.

Welches sind ihre ersten Schritte in ein neues Leben? Gern stehe ich Ihnen bei der Planung und Realisierung zur Seite. Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail oder eine SMS/WA an 0171-2709600.

Warum die meisten Menschen aktiver sind, wenn sie weniger über Bewegung nachdenken

Es gibt Dinge, die tust du, ohne groß darüber nachzudenken. Du tust sie, wie du sie gern tust. Du vergisst die Zeit, vergisst dich selbst und bist ganz natürlich im Fluss mit dir und deinem Tun.

Und dann gibt es die anderen Dinge, wie zum Bespiel Sport. Schon er bloße Gedanke daran, löst lautes Theater in deinem Kopf aus. Ein maulender innerer Schweinehund und ein strenger innerer Kritiker versauen dir die Stimmung, ziehen alles in Negative, bauen Druck auf, machen dich nieder … und noch bevor du irgendetwas tun kannst, wird dein Körper ganz schwer und müde. Du bist völlig fertig, obwohl du nichts getan hast. Kein Wunder, denn dieser innerpsychische Gedankenkrampf wirkt extrem erschöpfend. Und das Hauptproblem ist, dass du dabei gegen dich selbst kämpfst. Diesen Kampf kannst du nur gewinnen, in dem du ihn verlierst.

Ich möchte dir empfehlen, dass du – sobald deine inneren Stimmen beginnen zu maulen und Druck zu machen – das Gebrabbel unterbrichst und etwas ganz anderes tust, als ursprünglich geplant war. Am besten überlegst du dir immer mal wieder Alternativen zum ungeliebten Sportprogramm. Schreib dir eine Liste mit Aktivitäten die dir Spaß machen (und aktualisiere die Liste von Zeit zu Zeit). Und sobald das Gedankentheater los geht, weil du dir vorgenommen hast ins Fitnessstudio zu gehen, switchst du um auf eine Aktivität von deiner Liste, zum Beispiel Musik hören und tanzen, Shoppen gehen, die Wohnung umräumen usw.

Und wann gehst du dann noch ins Studio? Wenn du nicht mehr darüber nachdenkst oder dein innerer Kritiker es Leid ist zum fünften Mal in einem Moment das Wohnzimmer umzustellen. Wichtig ist, dass du beginnst, deine inneren Kritiker und Schweinehunde zu beobachten und sie nicht mehr so ernst nimmst. Damit nimmst du ihnen die Macht über deine Energie und holst dir die Kontrolle zurück.

 

16/8 Intervallfasten: Bewusste Teilzeit-Ernährung im Biorhythmus

Das 16/8 Intervallfasten ist eigentlich gar kein Fasten und auch keine Diät. Es ist eine Ernährungsform, in der du 16 Stunden lang (über Nacht) auf jegliche Nahrung verzichtest und nur Wasser oder ungesüßten Kräutertee zu dir nimmst. In den restlichen 8 Stunden kannst du normal essen.

Hintergrund: Wenn der Körper zehn bis zwölf Stunden keine Kalorien zugeführt bekommt, baut er verstärkt Fettreserven ab. Außerdem hat der Körper in der langen nahrungsfreien Zeit mehr Zeit für Verdauung und Entgiftung. Die Entgiftung findet übrigens verstärkt in den frühen Morgenstunden statt. Du unterstützt deinen Organismus also, in dem du ihn nicht direkt wieder mit neuer Arbeit bzw. neuer Nahrung belastest.

Schnelle Gewichtswunder solltest du bei dieser Methode allerdings nicht erwarten. Das 16/8 Intervallfasten ist eher für eine moderate Gewichtsreduktion (zum Beispiel im Rahmen einer Ernährungsumstellung) geeignet. Außerdem solltest du trotzdem an deine Kalorienbilanz denken. Denn wenn du in acht Stunden mehr Kalorien zu dir nimmst, als dein Körper braucht und verbrennen kann, dann wird der Rest in Form von Fett an Hüften und Co. eingelagert – auch wenn du anschließend 16 Stunden fastest.

Der große Vorteil dieser Methode bzw. Ernährungsform – neben der guten Entgiftung – ist, dass sie eine bewusste Ernährung fördert. Denn wer auf seine Essenszeiten achtet, wird auch eher darauf achten, was er wann ist bzw. einfach insgesamt achtsamer in seiner Ernährung.

Die meisten Menschen, die diese 16/8 Intervallfasten-Methode anwenden, verzichten auf ihr Frühstück. Sie beginnen mittags um zwölf mit dem Essen und nehmen Abend um 20 Uhr ihre letzte Mahlzeit zu sich. Für mich persönlich ist das nichts. Ich bin Frühaufsteherin und bin ganz verrückt auf Frühstück. Dafür habe ich abends lieber einen leeren Bauch, wenn ich zeitig schlafen gehe. Deshalb esse ich zwischen 9 und 17 Uhr oder manchmal auch zwischen 10 und 18 Uhr. Das entspricht eher meinem Biorhythmus.

Wenn du die 16/8 Intervallfasten-Methode ausprobieren möchtest, solltest du dir also überlegen, auf welche Mahlzeit du besser verzichtet möchtest, Frühstück oder Abendessen? Bist du Frühaufsteher oder Langschläfer. Wann sind deine natürlichen Essenszeiten?

Welche Erfahrungen hast du mit dem Intervallfasten gemacht? Das würde mich sehr interessieren. Hinterlass mir doch einen Kommentar. Ich freue mich.

Du darfst alles essen: von freundlichen Fetten und fröhlichen Kohlenhydraten

Nach low fat (wenig Fett) liegt seit einigen Jahren low carb (wenig Kohlenhydrate) voll im Trend. Das heißt, nachdem man erst jahrelang die Fette verteufelt hat, sind nun die armen Kohlenhydrate dran. Ziel ist es dabei möglichst an Gewicht zu verlieren.

Nehmen wir zu viel Fett zu uns, wird dieses als Reserve für schlechte Zeiten in unserem Körper und vorzugsweise auf den Hüften gespeichert. Nehmen wir zu viel Kohlenhydrate auf, werden diese auch als Energiereserve gespeichert. Da liegt die Vermutung nahe, wir müssten nur auf Fett oder eben auf Kohlenhydrate oder wohlmöglich auf beides verzichten, um eine schönes und schlankes Leben zu führen. Wenn man denn gerne mit schlechter Laune und Heißhunger lebt, könnte das vielleicht funktionieren.

Kohlenhydrate sind wichtig für unsere Ernährung und machen total gute Laune – jedenfalls in ihrer natürlichen Form. Vollkorngetreide (z.B. Weizen, Dinkel, Reis usw.), Pseudogetreide (wie z.B. Quinoa, Buchweizen und Amaranth), Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Früchte sind reich an Kohlenhydraten und kommen in einem gesunden Gesamtpaket mit wertvollen Mineralstoffen, Vitaminen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen daher. In dieser natürlichen Form sind Kohlenhydrate gesund und schützen vor diversen Erkrankungen, wie Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Und sofern du insgesamt nicht mehr Kalorien zu dir nimmst, als dein Körper braucht, wirst du ziemlich sicher auch nicht an Gewicht zulegen.

Richtig viele Kalorien haben allerdings die Produkte mit viel Kohlenhydraten (und viel Zucker), die du außerhalb der Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt findest. Brot aus Auszugsmehlen, Weißmehlprodukte, Kekse und anderes Gebäck, Süßigkeiten, Kartoffelchips, Fertiggerichte, Pizza und das ganze andere Zeug sind reich an Kalorien und arm an Nährstoffen. Sie schützen nicht vor Krankheiten und machen schnell dick. Leere Kalorien! Auf diese Kohlenhydrate darfst du gern verzichten.

Industriell stark verarbeitete Produkte sind meist nicht nur reich an einfachen Kohlenhydraten bzw. Zucker, sondern auch reich an Fetten, insbesondere an ungesunden Transfettsäuren und gesättigten Fettsäuren, die sich negativ auf unsere Blutfettwerte und insbesondere auf den Cholesterinspiegel auswirken. Andere Fette hingegen sind sogar essenziell für unseren Körper, das heißt, sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Diese mehrfach ungesättigten (Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren) finden wir in Nüssen, Samen, Ölsaaten und deren Öle (z.B. Leinöl oder Walnussöl). Ein optimales Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren weisen Leinsamen und Walnüsse auf. Sie dürfen täglich in kleinen Mengen in den Speiseplan integriert werden und haben sogar eine Cholesterin senkende Wirkung.

Kohlenhydrate und Fette sind also nicht schlecht, sondern können in ihrer natürlichen Form unsere Gesundheit schützen. Damit sich keine überschüssige Energie an Bauch und Hüften sammelt sollte auf eine ausgewogene Energiebilanz und einen gesunden Lebensstil geachtet werden. Fast Food, Fertigprodukte und stark verarbeitete Lebensmittel sind nicht Teil einer gesunden Lebensweise, da sie voller leerer Kohlenhydrate, Zucker und ungesunder Fette sind sowie wenig gesundheitsfördernde Nährstoffe besitzen.

Hast du Fragen? Dann schreibe mir gerne eine E-Mail oder eine WA an 0171-2709600.

Mit Achtsamkeit zur bewussten Ernährung

Emotionales Essen läuft meist unkontrolliert oder unbewusst ab. Der Schlüssel zur Auflösung dieser Mechanismen – und das ist auch in der Verhaltenstherapie so – ist Achtsamkeit. Diese beginnt mit einer intensiven Selbstbeobachtung und jede Art von Achtsamkeitstraining, insbesondere auch Meditation, fördert dieses Prozess. Das Ziel dieser Übungen ist es, sich nicht mehr emotional überwältigen zu lassen und Kontrolle über sein Essverhalten zu haben.

In der Ernährungsberatung und Ernährungstherapie setzen wir bei emotionalem Essen unterschiedliche Bewältigungsstrategien ein. Aber ohne Achtsamkeit weißt du nicht, wann du diese einsetzen sollst. Deshalb ist Achtsamkeit so wichtig in der Veränderung von Essgewohnheiten mit emotionalem Essen.

Aber Achtsamkeitstraining kann noch mehr. Durch Achtsamkeit, Meditation oder auch Yoga wird die Körperwahrnehmung geschult. Das hilft zum Beispiel zwischen körperlichem und seelischem Hunger zu unterscheiden und das Gefühl der Sättigung besser wahrzunehmen. Auch Gelüste auf Süßes lassen sich durch Achtsamkeit besser entschlüsseln.

Weitere Infos gibt es in der Beratung oder in der Ernährungsgruppe. Schreib mir doch einfach eine E-Mail oder eine Nachricht an 0171-2709600.

Warum manche Diäten besser in Hollywood bleiben sollten

„Hollywoodstar X schwört auf die neue Super-Diät Y“ und das Titelbild zeigt eine sexy Berühmtheit, die in ihrem Leben noch nie auch nur ein Gramm Übergewicht hatte. Was soll das? Und selbst wenn die neue Super-Diät ein Kilogramm Übergewicht mit zwei Kilogramm Ananas in drei Tagen zu Nichte macht. Einem Menschen, der seit Jahren oder Jahrzehnten mit Übergewicht kämpft, bringt eine solche Diät vermutlich kaum Effekte, eher noch mehr Frust und sehr wahrscheinlich eine Nährstoffunterversorgung bei gesteigertem Heißhunger.

Ich halte nichts von Ditäversprechen auf Titelblättern von Frauenzeitschriften. Was nicht heißt, dass einzelne Abnehmentricks und Ernährungstipps nicht brauchbar wären. Ich denke, es ist wichtig ein individuelles Ernährungskonzept zu haben, um langfristig und nachhaltig abzunehmen. Und ich habe ganz klare Vorstellungen davon, wie wir ihr persönliches Ernährungskonzept entwickeln können. Ihre Ernährung muss zu Ihnen passen. Ihre Ernährung muss in ihr Leben und ihren Alltag passen. Dann passen Sie auch wieder in das Kleid, das sie so gerne wieder tragen möchten.

Ein individuelles Ernährungskonzept zu entwickeln ist immer ein kreativer Prozess. Ich würde mich sehr freuen, sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen. Ein erstes Kennenlernen verabreden wir gern per E-Mail oder telefonisch bzw. via SMS/WA unter 0171-2709600.

 

Wenn Liebe durch den Magen geht – Ernährungsberatung für Paare und Familien

Liebe geht durch den Magen. Diesen Spruch kennt wohl jeder und viele mussten ihm am eigenen Leibe erfahren. Frisch verliebt, glücklich verheiratet, gemeinsam schwanger, Familienfeiern, Beziehungskrisen, Erziehungsstress, Ernährungsstress mit den Kids und mit Teenagern sowieso. Wo Menschen zusammen kommen und zusammen leben, da sind Ernährunsgewohnheiten ansteckend, Veränderungen schwer zu verkaufen und Kompromisse landen häufig als überschüssiges Fett auf den Hüften der Beteiligten.

Ob Sie den Weg der Ernährungsumstellung allein gehen und Strategien für den Familienalltag brauchen, ob Sie sich als Paar eine gesündere Ernährung und mehr Bewegung wünschen oder ob Sie sich eine gesündere Ernährung für die ganze Familie wünschen, hier ist Kompetenz in Sachen Ernährungspsychologie gefragt. Denn es geht nicht nur um Ernährung, sondern auch um Gewohnheiten, soziale Strukturen, soziale Beziehungen, Alltagsstrukturen, Organisation, Regeln, Rituale und natürlich ganz klare Ziele, die von allen Beteiligten mit getragen werden. Das ist definitiv ein Fall für mich und ich freue mich auf Ihre E-Mail.

Nahrung für die Seele

Unser Körper braucht Kohlenhydrate, Proteine und Fette sowie Vitamine und Mineralstoffe. Unsere Seele jedoch verlangt Süßes, Herzhaftes, Zuwendung, emotionale Befriedigung, ein Füllen der Leere, ein Spüren des Selbst oder einfach einen Moment der Entspannung. Es gibt wohl kaum einen Menschen der noch nie emotional gegessen hat. Das emotionale Essen reicht von einzelnen Genussmomenten bis hin zu unkontrollierten Essanfällen. Letztere können sich zu einer Essstörung (Binge Eating Störung) entwickeln und das Kommando über unseren Alltag sowie unser Denken und Fühlen übernehmen.

Wann handelt es sich um eine Störung? Wann benötige ich Hilfe?

Treten über Wochen oder gar Monate wiederholt immer wieder Essanfälle mit einem Gefühl des Kontrollverlustes auf und fühlen Sie nach den Essanfall Schuld und Scham, dann sollten Sie sich beraten lassen. Anlaufstellen können sein: Hausärzte, Allgemeinmediziner, Ernährungsberater, Psychotherapeuten, Beratungsstellen für Essstörungen oder Selbsthilfegruppen.

Unabhängig von Diagnosekriterien und Essstörungen kann auch durch ein mäßiges emotionales Essen Leidensdruck entstehen. Emotionale Esser essen häufig chaotisch und unregelmäßig oder übermässig. Übergewicht entsteht häufig, in dem es sich über längere Zeiträume einschleicht und Diäten zeigen allenfalls kurzfristige Wirkungen, werden nicht durchgehalten oder bringen durch einen Jo-Jo-Effekt ein gegenteiliges Ergebnis.

Emotionale Essen essen häufig aus Langeweile, meist unbewusst, oft in Stresssituationen (auch emotionaler oder sozialer Stress). Manche essen aus Traurigkeit, andere vor Freude und sehr viele werden einfach nicht wirklich satt, weil es eben nicht der Körper ist, der Hunger leidet, sondern die Psyche.

Wenn Sie mit ihrem Essverhalten unzufrieden sind, kann Ihnen die Verbindung aus Ernährungsberatung und psychologischer Beratung helfen, ihre Ernährungsgewohnheiten nachhaltig zu verändern. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle meine Ernährungsgruppen wärmstens ans Herz legen. Weitere Informationen zur Prozessbegleitung bei Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten und Ernährungsumstellungen erhalten Sie persönlich via E-Mail.

Umsetzung ärztlicher Verordnungen

„Sie müssen ihre Lebensweise ändern, sich gesünder ernähren und sich mehr bewegen.“ Diese Anweisungen hören heute immer mehr Menschen von ihrem Hausarzt. Aber was genau heißt das? Wie viel ist mehr? Und wie verändert man eine Lebensweise, die man sich über 30, 40, 50 oder mehr Jahre angewöhnt hat?

In einigen Fällen gilt es eine gewisse Anzahl an Kilogramm abzunehmen, damit eine Operation möglich wird. Oder es müssen sich Blutwerte dringend verbessern, weil sonst nur noch Medikamente mit schwerwiegenden Nebenwirkungen helfen können.

Mit einer Kombination aus Ernährungsberatung/Ernährungstherapie und psychologischer Begleitung unterstütze ich Sie gern in der Umsetzung ärztlicher Verordnungen. Hierbei ist es sinnvoll und oft sogar notwendig, einen Austausch mit ihrem Arzt zu ermöglichen, in dem Sie sowohl mich, als auch ihren Haus- bzw. Facharzt von der Schweigepflicht entbinden.

Eine erste telefonische Beratung ist kostenfrei. Gerne vereinbare ich einen Telefontermin per E-Mail mit Ihnen.