Monat: September 2018

Weihnachten ohne Speck

Draußen weht uns der Herbst eine frische Brise um die Nase, wir hüllen unsere Körper in kuschelige Kleider und irgendwie riecht es schon ein wenig nach Zimt und Weihnachten. Die gesteckten Ziele, wie gesunde Ernährung und Gewichtsreduktion werden dann gerne Mal aufs nächste Jahr verschoben. Aber warum eigentlich? Schließlich können wir die Vitamine während der kalten Jahreszeit gut gebrauchen und es wäre doch schön, ohne zusätzliche Kilos in das neue Jahr zu starten.

Für alle, die ihren Zielen zum Jahresende treu bleiben, gibt es die Ernährungsberatung im November und Dezember 2018 zum halben Preis, nämlich für 39,50 Euro pro Stunde (bei Buchung und Vorabbezahlung von mindestens vier Stunden). Die Erstberatung vorab per E-Mail, Chat oder telefonisch bleibt natürlich kostenfrei.

Das Angebot gilt, so lange mein Kalender freie Termine hergibt. Also, auf die Termine … fertig, los! Sie erreichen mich per E-Mail und per Chat oder Telefon unter 0171-2709600.

6 Wochen VEGAN – die Fastenzeit-Challenge

Von Aschermittwoch bis Karfreitag wird traditionell gefastet. In der Fastenzeit wird der Körper entgiftet, gereinigt und von überflüssigen Pfunden befreit. Schlechte Gewohnheiten sollen losgelassen und neue, gesunde Gewohnheiten in den Alltag integriert werden. Eine tiefgreifende Art des Fastens ist das Heilfasten, bei dem nahezu keine Nahrung aufgenommen wird. Das wollen wir hier aber nicht machen.

6 Wochen VEGAN, das heißt, die Teilnehmer der Fastenzeit-Challenge verzichten während der gesamten Fastenzeit auf tierische Produkte in ihrer Ernährung. Die Ernährung in dieser Zeit soll vollwertig pflanzlich gestaltet werden, was bereits eine Entlastung für den mischköstlich ernährten Organismus darstellt. Zum Beispiel kann sich der Säure-Basen-Haushalt während der Fastenperiode wieder regulieren. Außerdem kann die Aufnahme größerer Mengen  Mikronährstoffe deinen Stoffwechsel ankurbeln und dein Immunsystem stärken.

Die 6 Wochen VEGAN Fastenzeit-Challenge ist für alle geeignet, die sich für eine vegane Ernährung interessieren. Du kannst diese Ernährungsform während der Fastenzeit ausprobieren oder die Challenge nutzen, um deine Ernährung umzustellen. Auch zur Gewichtsreduktion ist die vegane Fastenzeit-Challenge gut geeignet.

Wir starten mit einem Wochenendseminar (Freitag und Samstag) zur Vorbereitung der Fastenzeit. Hier erfährst du alles, was du über die vegane Ernährung wissen solltest und planst deine Ernährung für die kommenden Wochen. Anschließend treffen wir uns während der Fastenzeit jeden Donnerstag bei mir in der Praxis, um den Prozess zu beobachten, das vegane Ernährungswissen zu vertiefen und Fragen zu klären. Zwischen den Terminen tauschen wir uns online aus.

Der Preis für den gesamten Kurs beträgt 185,00 Euro inklusive Skript, Ernährungstagebuch und Ernährungsplan. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Am besten meldest du dich sofort an.

Hast du Fragen? Dann schreib mir einfach eine E-Mail.

Diät ohne Waage – Achtsamkeitstraining zur Gewichtsreduktion

Bei dieser „Diät“ orientieren Sie sich nicht an quantitativen Werten, sondern an ihrem Wohl- und Körpergefühl. Sie trainieren die Sättigung ihres Körpers sowie die Bekömmlichkeit einzelner Lebensmittel bewusster wahrzunehmen. Außerdem reflektieren wir psychologische Vorgänge und alte Gewohnheiten, um diese gezielt verändern zu können. Dieses Training ist eine Reise in ein neues Körpergefühl.

Das Training beinhaltet acht Termine mit:

  • Ernährungsberatung und Prozessbegleitung
  • Mentaltraining
  • Yoga und Meditation

Zwischen den Terminen können Sie sich online mit anderen Teilnehmern austauschen.

Jetzt anmelden! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. 

8 Termine: 10. Januar bis 28. Februar 2019 – immer donnerstags von 18 bis 19:45 Uhr
Kosten: 180,00 Euro inklusive Skript, Ernährungstagebuch und Trainingsplänen

Fragen beantworte ich gern per E-Mail oder telefonisch unter 0171-2709600.

Trend: Food Combining

Food Combining! Ein neuer Trend zieht seine Kreise und möchte dir sagen, welche Lebensmittel du miteinander kombinieren solltest, damit du dich nach dem Essen besser fühlst. In diesem Zusammenhang hört man auch immer wieder von Monomahlzeiten, also eine Mahlzeit mit nur einem Lebensmittel (z.B. nur Äpfel), weil diese Monomahlzeiten laut dem Food Combining Trend am besten verträglich sind. Aber ist das wirklich so? Und ist das gesund?

Da stellt sich mir als erstes die Frage: Wie fühlst du dich denn nach deinem Essen? Denn wenn du sämtliche Lebensmittel lustig miteinander kombinieren kannst und es dir damit gut geht, gibt es, meiner Meinung nach, keinen Grund nach irgendwelchen Regeln diesbezüglich zu leben.

Klassische Bekömmlichkeitsstörungen sind Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Blähungen, Bauchweh, Sodbrennen, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder allgemeines Unwohlsein. Mit Hilfe eines Ernährungstagebuchs findest du heraus, wann dir ein Essen nicht bekommt und welche Lebensmittel möglicherweise dahinter stecken. (Ein Ernährungstagebuch zum selbst Ausdrucken sende ich dir kostenfrei per E-Mail).

Wenn du herausgefunden hast, an welchen Bekömmlichkeitsstörungen du leidest und welche Speisen diese vermutlich auslösen, kannst du mit Food Combining Tipps andere Lebensmittelzusammenstellungen ausprobieren und sehen, ob es dir damit besser geht. Einige dieser Tipps führe ich hier nachfolgend auf:

  1. Unterschiedliche Lebensmittel haben unterschiedliche Verdauungszeiten. Du solltest schnell verdauliche Lebensmittel immer zuerst essen. Melone ist sehr schnell verdaut, gefolgt von anderem Obst. Dann kommt rohes Gemüse, anschließend gekochtes Gemüse, dann Hülsenfrüchte und dann Kohlenhydrate, Brot, Käse und am längsten dauert es Fleisch zu verdauen.
  2. Melone solltest du als Monomahlzeit essen und du solltest auch keine Melonensorten untereinander mischen, sondern die wasserhaltigen zuerst essen, dann die süßen Sorten.
  3. Südfrüchte lassen sich recht gut untereinander mischen. Für alle anderen Obstsorten gilt: Nicht zu viele Sorten kombinieren, möglichst nicht mehr als zwei oder drei Sorten.
  4. Gemüse kann quasi mit allem kombiniert werden. (Erinnerung: Achte darauf, was du persönlich gut verträgst.)
  5. Iss Obst und Nüsse nicht in einer Mahlzeit, sondern erst das Obst und dann, nach einer kurzen Pause, die Nüsse.

Wenn du nach dem Essen sehr müde bist, kann das daran liegen, dass du zu viel oder zu schwer gegessen hast. Es ist aber auch möglich, dass dir eine Lebensmittelkombination in sofern nicht bekommt, dass dein Körper viel Energie dafür benötigt die komplexe Kost zu verdauen. Schließlich werden in der Verdauung unterschiedlicher Lebensmittel auch unterschiedliche Enzyme benötigt und Verdauungssäfte immer wieder neu zusammengestellt.

Was ist denn nun gesünder, Monomahlzeiten oder komplexe Kost? 

Monomahlzeiten und Mahlzeiten, in denen nur wenige und bestimmte Lebensmittel miteinander kombiniert werden, sind unter Umständen besser verdaulich und für einige Menschen bekömmlicher. Allerdings liefert eine vollwertige, komplexe Kost auch komplexe Nährstoffe und diese braucht unser Körper möglichst in seiner vollen und natürlichen Komplexität. So ist es zum Beispiel bei der Aufnahme pflanzlicher Proteine wichtig, unterschiedliche Proteinquellen miteinander zu kombinieren, um das gesamte Spektrum essenzieller Aminosäuren aufnehmen zu können. Bestimmte Lebensmittel sollten mit Vitamin C kombiniert werden, um zum Beispiel Eisen und Zink besser aufnehmen zu können. Schlussendlich gibt es noch andere Methoden, um die Vertraulichkeit von Lebensmitteln zu erhöhen, wie etwas das Einweichen oder Keimen.

Wer sich nun nicht zwischen einfach oder komplex entscheiden kann, darf erstmal aufatmen. Denn du kannst alles haben. Sämtliche Nährstoffe in der optimalen Kombination. Wichtig hierfür ist, deinen Speiseplan individuell sowie vollwertig zu gestalten und immer wieder darauf zu achten, was dir gut bekommt.