Monat: Januar 2019

Bei anhaltender und wiederkehrender Diarrhö zum Arzt!

Eine anhaltende oder wiederkehrende Diarrhö (Durchfall) kann auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien, Bakterien, Viren, chronische Erkrankungen oder Stress (Reizdarm) zurückgehen. Grundsätzlich können hier die Elektrolyte aus dem Chymus nicht richtig aufgenommen werden, so dass sie Wasser an sich ziehen und Durchfall entsteht. Hier ist es sehr wichtig, die Symptomatik mit dem Arzt/der Ärztin zu besprechen, um die mögliche Grunderkrankung behandeln zu können. 

Die erste Hilfe bei Diarrhö besteht aus dem Trinken von ausreichend Wasser und dem Zuführen von Mineralstoffen (möglichst durch eine gesunde Ernährung). 

Erste Hilfe bei Obstipation (Verstopfung) und trägem Darm

Eine gut funktionierende Verdauung ist wichtig für unser Wohlbefinden. Wie lange die Verdauung dauert und wie oft wir auf die Toilette können/müssen, ist individuell unterschiedlich und hängt von unserem Stoffwechsel und von der Art unserer Ernährung sowie von den Mengen ab, die wir zu uns nehmen. Außerdem spielen unsere Trinkgewohnheiten eine Rolle sowie das Ausmaß an Bewegung und Entspannung, das wir erfahren. 

Unser Wohlbefinden ist der wichtigste Indikator bei der Frage, ob Handlungsbedarf in Bezug auf unsere Verdauung und Stuhlgewohnheiten besteht. Ein seltener, beschwerlicher Stuhlgang in Verbindung mit Unwohlsein, Blähungen und/oder Bauchschmerzen sind klare Anzeichen für eine Obstipation (Verstopfung). Diese lässt sich mit Hausmitteln und einer ballaststoffreichen Ernährung in den meisten Fällen gut beseitigen. Hier einige Tipps: 

  • Viel (warmes) Wasser trinken. Am besten mehrmals täglich. 
  • Bewegung an der frischen Luft. 
  • Eine Extra-Portion Ballaststoffe einnehmen, z.B. in Form von Flohsamenschalen und Leinsamen. Dazu immer viel trinken!
  • Viel Obst und Gemüse essen (insbesondere Äpfel, Zwetschgen, Pflaumen, Dörrpflaumen in Wasser eingelegt oder Sauerkraut). 
  • Fermentierte Pflaumen, z.B. von grünepflaume.de  – bei trägem Darm nimmt man am besten jeden Abend ein Pflaume nach dem Abendessen mit warmen Wasser zu sich.  

Wer sich mit Einläufen auskennt, kann sich einen Einlauf machen. 

Vorsicht bei Abführmitteln, diese sollten nur notfalls eingesetzt werden. Anhaltende Verstopfungen sollten mit dem Hausarzt/der Hausärztin besprochen werden.