Schlagwort: Ernährung

Metabolic Mood Syndrome / Metabolisches Stimmungs Syndrom

Das metabolische Syndrom beschreibt einen Symptomkomplex aus Stoffwechselstörungen und ist gekennzeichnet durch starkes Übergewicht (mit abdomineller Fettverteilung bwz. Bauchfett), Bluthochdruck, erhöhten Blutzuckerspiegel und gestörtem Fettstoffwechsel (hohe LDL Cholesterinwerte und niedrige HDL Cholesterinwerte).

Die Ursachen für das metabolische Syndrom (Stoffwechselstörungen) finden sich meist in einem heute weit verbreiteten und typisch „westlichen“ Lebensstil mit wenig Bewegung und Überernährung durch hochkalorische Kost bei gleichzeitig geringer Nährstoffaufnahme (qualitative Mangelernährung). Es besteht ein hohes Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitusTyp 2 und Depressionen.

Die Kombination aus Stoffwechelstörungen und depressiven Verstimmungen wird als metabolic mood syndrome bezeichnet und ist insbesondere deshalb so tückisch, weil die Betroffenen sich durch ihre negative Stimmungslage weniger in der Lage fühlen, etwas gegen die Stoffwechselstörungen und für ihre Gesundheit zu tun. Somit benötigen Betroffene neben einer medizinischen Beratung und Therapie auch eine alltagsnahe, psychologische Unterstützung.

Mit Ernährungswissen und Selbstmanagement zu gesundem Genuss und Freude an Bewegung

Jemand der über Jahre oder Jahrzehnte fett- und zuckerreich gegessen hat und gern auf der Couch die Füße hochlegt, wird nicht plötzlich zum sportlichen Fitnessmodel – auch wenn Medien und Werbemacher das gern hätten und behaupten. UND das muss auch überhaupt nicht sein, um glücklich und gesund zu leben. Zwischen dem Patientendasein und dem Model-Leben gibt es nämlich eine gesunde Mitte, in der es sich mit Freude, Genuss und Wohlgefühl leben lässt. Diese gesunde Mitte ist für die allermeisten Menschen realistisch zu erreichen, kleine Schritte führen dort hin und Sie müssen den Weg nicht allein gehen.

Übrigens müssen Sie erst einmal auf gar nichts verzichten. Es geht viel mehr darum Neues in ihr Leben zu bringen. Viele Lebensmittel, die ihrem Stoffwechsel gut tun, besitzen auch die Kraft ihr Energieniveau anzuheben und ihre Stimmung zu verbessern. Mehr Nährstoffe bringen mehr Kraft für Bewegung. Es braucht immer erstmal etwas Schwung und Antrieb, um eine Veränderung anzugehen. Ist dieser Prozess im Gang, lassen sich festgelegte Ziele meist gut erreichen und der Weg dorthin kann mit Neugierde und Freude am neuen Lebensgefühl bestritten werden.

Welches sind ihre ersten Schritte in ein neues Leben? Gern stehe ich Ihnen bei der Planung und Realisierung zur Seite. Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail oder eine SMS/WA an 0171-2709600.

16/8 Intervallfasten: Bewusste Teilzeit-Ernährung im Biorhythmus

Das 16/8 Intervallfasten ist eigentlich gar kein Fasten und auch keine Diät. Es ist eine Ernährungsform, in der du 16 Stunden lang (über Nacht) auf jegliche Nahrung verzichtest und nur Wasser oder ungesüßten Kräutertee zu dir nimmst. In den restlichen 8 Stunden kannst du normal essen.

Hintergrund: Wenn der Körper zehn bis zwölf Stunden keine Kalorien zugeführt bekommt, baut er verstärkt Fettreserven ab. Außerdem hat der Körper in der langen nahrungsfreien Zeit mehr Zeit für Verdauung und Entgiftung. Die Entgiftung findet übrigens verstärkt in den frühen Morgenstunden statt. Du unterstützt deinen Organismus also, in dem du ihn nicht direkt wieder mit neuer Arbeit bzw. neuer Nahrung belastest.

Schnelle Gewichtswunder solltest du bei dieser Methode allerdings nicht erwarten. Das 16/8 Intervallfasten ist eher für eine moderate Gewichtsreduktion (zum Beispiel im Rahmen einer Ernährungsumstellung) geeignet. Außerdem solltest du trotzdem an deine Kalorienbilanz denken. Denn wenn du in acht Stunden mehr Kalorien zu dir nimmst, als dein Körper braucht und verbrennen kann, dann wird der Rest in Form von Fett an Hüften und Co. eingelagert – auch wenn du anschließend 16 Stunden fastest.

Der große Vorteil dieser Methode bzw. Ernährungsform – neben der guten Entgiftung – ist, dass sie eine bewusste Ernährung fördert. Denn wer auf seine Essenszeiten achtet, wird auch eher darauf achten, was er wann ist bzw. einfach insgesamt achtsamer in seiner Ernährung.

Die meisten Menschen, die diese 16/8 Intervallfasten-Methode anwenden, verzichten auf ihr Frühstück. Sie beginnen mittags um zwölf mit dem Essen und nehmen Abend um 20 Uhr ihre letzte Mahlzeit zu sich. Für mich persönlich ist das nichts. Ich bin Frühaufsteherin und bin ganz verrückt auf Frühstück. Dafür habe ich abends lieber einen leeren Bauch, wenn ich zeitig schlafen gehe. Deshalb esse ich zwischen 9 und 17 Uhr oder manchmal auch zwischen 10 und 18 Uhr. Das entspricht eher meinem Biorhythmus.

Wenn du die 16/8 Intervallfasten-Methode ausprobieren möchtest, solltest du dir also überlegen, auf welche Mahlzeit du besser verzichtet möchtest, Frühstück oder Abendessen? Bist du Frühaufsteher oder Langschläfer. Wann sind deine natürlichen Essenszeiten?

Welche Erfahrungen hast du mit dem Intervallfasten gemacht? Das würde mich sehr interessieren. Hinterlass mir doch einen Kommentar. Ich freue mich.

Warum manche Diäten besser in Hollywood bleiben sollten

„Hollywoodstar X schwört auf die neue Super-Diät Y“ und das Titelbild zeigt eine sexy Berühmtheit, die in ihrem Leben noch nie auch nur ein Gramm Übergewicht hatte. Was soll das? Und selbst wenn die neue Super-Diät ein Kilogramm Übergewicht mit zwei Kilogramm Ananas in drei Tagen zu Nichte macht. Einem Menschen, der seit Jahren oder Jahrzehnten mit Übergewicht kämpft, bringt eine solche Diät vermutlich kaum Effekte, eher noch mehr Frust und sehr wahrscheinlich eine Nährstoffunterversorgung bei gesteigertem Heißhunger.

Ich halte nichts von Ditäversprechen auf Titelblättern von Frauenzeitschriften. Was nicht heißt, dass einzelne Abnehmentricks und Ernährungstipps nicht brauchbar wären. Ich denke, es ist wichtig ein individuelles Ernährungskonzept zu haben, um langfristig und nachhaltig abzunehmen. Und ich habe ganz klare Vorstellungen davon, wie wir ihr persönliches Ernährungskonzept entwickeln können. Ihre Ernährung muss zu Ihnen passen. Ihre Ernährung muss in ihr Leben und ihren Alltag passen. Dann passen Sie auch wieder in das Kleid, das sie so gerne wieder tragen möchten.

Ein individuelles Ernährungskonzept zu entwickeln ist immer ein kreativer Prozess. Ich würde mich sehr freuen, sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen. Ein erstes Kennenlernen verabreden wir gern per E-Mail oder telefonisch bzw. via SMS/WA unter 0171-2709600.

 

Ernährung und Stress / Stressessen

Unter Stress wird meist sehr unausgewogen, unregelmäßig und/oder übermässig gegessen. Die Folgen können sein:

  • Verdauungsprobleme
  • Reizdarmsyndrom
  • Übergewicht
  • Sodbrennen
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfung und Energiemangel
  • ungünstige Nährstoffversorgung
  • schlechte Blutwerte
  • höheres Risiko für diverse schwere Erkrankungen (insbesondere Herz-Kreislauferkrankungen)

Betroffene fühlen sich hier oft in der Zwickmühle sitzend. Denn auf der einen Seiten nutzen viele ihr Essen als Bewältigungsstrategie aufgrund des erhöhten Stressen oder wollen sich schlichtweg nicht besonders um ihre Ernährung kümmern, weil sie ihre Prioritäten anders verteilen und auf der anderen Seite werden sie zunehmend von ihrem Körper ausgebremst, der aufgrund der andauernden Belastungen und der schlechten Versorgung beginnt Alarm zu schlagen.

Sollten Sie sich hier wiedererkennen, rate ich Ihnen dringend zu einem Investment in ihre Gesundheit. Sie haben nämlich in diesem Leben nur den einen Körper und wenn der nicht mehr mitspielt, war es den Stress dann wirklich wert?

Wie Sie das Steuer in die Hand nehmen und das Ruder rumreißen: Im Fall von Stress und seinen körperlichen Folgen, insbesondere durch unregelmäßig und ungesunde Ernährung, empfehle ich Ihnen eine effektive Kombination aus Stressmanagement und Entspannung sowie einer auf natürliche Weise energiespendenden und ausgewogenen Ernährung.

Wichtig ist es hier, für einen kurzen Moment aus dem Hamsterrad auszusteigen und sich neu auszurichten. Eine gesunde Ernährung kann stärken und Kraft schenken. Mit einem guten Stressmanagement regulieren Sie nicht nur ihre Nerven, sondern meist auch ihre Verdauung.

Weitere Informationen, sowie Übungen und Ernährungstipps geben ich Ihnen gern persönlich. Ich freue mich auf ihre E-Mail.

Nährstoffversorgung in der veganen Ernährung

Wir Menschen sind zur Aufrechterhaltung unseres Lebens auf die Zufuhr von Nährstoffen durch unsere Nahrung angewiesen. Eine optimale Nährstoffversorgung schenkt uns Gesundheit, Vitalität und Lebenskraft.

Damit unser Körper optimal mit Nährstoffen versorgt wird, sollten wir möglichst bunt und abwechslungsreich essen. Unsere Lebensmittel sollten frisch, naturbelassen und möglichst wenig oder gar nicht verarbeitet sein.

Aber auch der Genuss und die Bekömmlichkeit unserer Speisen sind wichtig für unser Wohlgefühl. Hier spielt die Zubereitung eine wichtige Rolle, denn einerseits wollen wir unsere Mahlzeiten geschmacklich aufwerten (zum Beispiel durch die Zugabe von Fetten und Süßungsmitteln) und andererseits wollen wir die Nährstoffe möglichst erhalten. Dies erreichst du durch schonende Zubereitungsmethoden (wie z.B. das Dämpfen) und den Einsatz qualitativ hochwertiger Lebensmittel.

Grundsätzlich bringt die vegane Ernährung viele gesundheitsfördernde Effekte mit sich. Insbesondere in der Versorgung mit Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen kann die vegane Ernährung im Vergleich zur Mischkost punkten.

Es gibt aber auch ein paar Nährstoffe, die man im Auge behalten sollte, wenn man sich vegan ernährt. Hierzu zählen:

  • Eisen und Jod
  • Zink
  • Vitamin D
  • Vitamin B12
  • Vitamin B2
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Kalzium

Oft heißt es zudem, Veganer wären nicht ausreichend mit Proteinen versorgt. Dieser Meinung bin ich nicht, sofern Hülsenfrüchte und Soja (auch in Form von Tofu) verzehrt werden. Auch die anderen (oben genannten) potenziell kritischen Nährstoffe können – mit Ausnahme von Vitamin D und Vitamin B12 – gut durch eine vollwertige und ausgewogene vegane Ernährung zugeführt werden.

Einen genauen Aufschluss geben hier Tests (Blutbild, Urintests) die du bei deinem Hausarzt machen lassen kannst und bei dauerhafter veganer Ernährung auch regelmäßig durchführen lassen solltest.

Hast du Fragen zu deiner Nährstoffversorgung? Vieles lässt sich bereits in einer kurzen Online-Beratung klären. Aber auch in der Auswertung von Laborergebnissen und Ernährungsprotokollen oder beim Erstellen eines optimalen Ernährungsplanes bin ich dir gern behilflich. Ich freue mich auf deine E-Mail oder eine WhatsApp-Nachricht an 0171-2709600.

Zeit- und Selbstmanagement im Ernährungsalltag

Eine der ungesündesten Mahlzeiten überhaupt ist die, für die wir uns keine Zeit nehmen und die wir nicht wahrnehmen, während wir sie essen. Gemeint ist hier das „nebenbei essen“: Take-Away-Boxen, die wir im stehen verdrücken, während wir uns unterhalten oder Sandwiches & Co. die wir im Laufschritt verschlingen oder auch Speisen, die wir essen, während wir arbeiten, aufs Handy starren oder noch schnell irgendetwas erledigen.

Diesen Mahlzeiten fehlt es oft nicht nur an Nährstoffen und Achtsamkeit. Häufig fehlt es schlicht weg an Zeit und guter Planung. Genuss und bewusste Ernährung brauchen Zeit. Und „sich Zeit nehmen“ funktioniert eben nur innerhalb eines persönlichen Freiraums, den man sich erst einmal schaffen  muss – während der Arbeit, in der Familie, im Urlaub und sogar in Ausnahmesituationen.

In den Beratungen und Workshops zum Thema „Zeit- und Selbstmanagement“ beschäftigen wir uns zum Beispiel mit folgenden Punkten:

  • Gründe für fehlende Zeit
  • Zeitplanung
  • Strategien gegen Zeitstress
  • Genuss und Achtsamkeit
  • Alltagsstrukturen und persönlicher Freiraum
  • Vorbereitung von gesunden Speisen für unterwegs
  • SOS-Strategien für alle Fälle

Sie finden das interessant und würden sich gern beraten lassen oder an einem Workshop teilnehmen? Dann nehmen Sie sich doch bitte die Zeit und schreiben Sie mir eine E-Mail oder eine SMS bzw. WhatsApp-Nachricht an 0171-2709600.

Natürliche Nährstoffe gegen Erschöpfung, Kraftlosigkeit und Müdigkeit

Wussten Sie, dass Bananen Serotonin enthalten? Serotonin ist ein wichtiger Botenstoff, der in unserem Gehirn für gute Laune sorgt bzw. wird ein Serotoninmangel für Depressionen und Ängste verantwortlich gemacht. Kiwis wiederum sollen die Melatoninproduktion ankurbeln und uns entspannen. Zwei Kiwis etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen sollen für einen guten Schlaf sorgen. Es gibt jede Menge „Mood Foods“ – Lebensmittel, die unsere Stimmung verbessern und uns jede Menge Lebenskraft und Tatendrang liefern sollen.

Fakt ist, dass das gesamte Spektrum an essentiellen Nährstoffen eben essentiell, also extrem wichtig für einen gut funktionierendem Körper und einen wachen Geist sind. Schaut man sich die Listen der Super Mood Foods an, sind das so ziemlich die Lebensmittel, die insgesamt erheblich zu einer gesunden Ernährung beitragen. Dennoch kann man mit dem Wissen über die Nährstoffe einzelner Lebensmittel und deren Funktion den bestehenden Speiseplan optimieren.

Am Anfang einer Optimierung steht immer die Analyse der aktuellen Situation bzw. Nährstoff- und Energiebilanz. Hier lohnt sich eine systemische Sichtweise und der Blick auf die Faktoren Entspannung, Schlaf und Bewegung. Insgesamt lassen sich Erschöpfung, Kraftlosigkeit und Müdigkeit durch die Zufuhr der essentiellen Nährstoffe sowie durch einen gesunden Lebensstil gut behandeln.

Eine solche Beratung und Prozessbegleitung kann übrigens sehr gut als reine Online-Beratung erfolgen. Weitere Infos erhalten Sie persönlich per E-Mail oder unter 0171-2709600.

Bei Stress und Erschöpfung empfehle ich auch eine Kombination mit einem Stressmanagement-Training. Besuchen Sie mich auch hier: www.stressmanagement.training