Schlagwort: Erschöpfung

Warum die meisten Menschen aktiver sind, wenn sie weniger über Bewegung nachdenken

Es gibt Dinge, die tust du, ohne groß darüber nachzudenken. Du tust sie, wie du sie gern tust. Du vergisst die Zeit, vergisst dich selbst und bist ganz natürlich im Fluss mit dir und deinem Tun.

Und dann gibt es die anderen Dinge, wie zum Bespiel Sport. Schon er bloße Gedanke daran, löst lautes Theater in deinem Kopf aus. Ein maulender innerer Schweinehund und ein strenger innerer Kritiker versauen dir die Stimmung, ziehen alles in Negative, bauen Druck auf, machen dich nieder … und noch bevor du irgendetwas tun kannst, wird dein Körper ganz schwer und müde. Du bist völlig fertig, obwohl du nichts getan hast. Kein Wunder, denn dieser innerpsychische Gedankenkrampf wirkt extrem erschöpfend. Und das Hauptproblem ist, dass du dabei gegen dich selbst kämpfst. Diesen Kampf kannst du nur gewinnen, in dem du ihn verlierst.

Ich möchte dir empfehlen, dass du – sobald deine inneren Stimmen beginnen zu maulen und Druck zu machen – das Gebrabbel unterbrichst und etwas ganz anderes tust, als ursprünglich geplant war. Am besten überlegst du dir immer mal wieder Alternativen zum ungeliebten Sportprogramm. Schreib dir eine Liste mit Aktivitäten die dir Spaß machen (und aktualisiere die Liste von Zeit zu Zeit). Und sobald das Gedankentheater los geht, weil du dir vorgenommen hast ins Fitnessstudio zu gehen, switchst du um auf eine Aktivität von deiner Liste, zum Beispiel Musik hören und tanzen, Shoppen gehen, die Wohnung umräumen usw.

Und wann gehst du dann noch ins Studio? Wenn du nicht mehr darüber nachdenkst oder dein innerer Kritiker es Leid ist zum fünften Mal in einem Moment das Wohnzimmer umzustellen. Wichtig ist, dass du beginnst, deine inneren Kritiker und Schweinehunde zu beobachten und sie nicht mehr so ernst nimmst. Damit nimmst du ihnen die Macht über deine Energie und holst dir die Kontrolle zurück.

 

Ernährung und Stress / Stressessen

Unter Stress wird meist sehr unausgewogen, unregelmäßig und/oder übermässig gegessen. Die Folgen können sein:

  • Verdauungsprobleme
  • Reizdarmsyndrom
  • Übergewicht
  • Sodbrennen
  • Schlafstörungen
  • Erschöpfung und Energiemangel
  • ungünstige Nährstoffversorgung
  • schlechte Blutwerte
  • höheres Risiko für diverse schwere Erkrankungen (insbesondere Herz-Kreislauferkrankungen)

Betroffene fühlen sich hier oft in der Zwickmühle sitzend. Denn auf der einen Seiten nutzen viele ihr Essen als Bewältigungsstrategie aufgrund des erhöhten Stressen oder wollen sich schlichtweg nicht besonders um ihre Ernährung kümmern, weil sie ihre Prioritäten anders verteilen und auf der anderen Seite werden sie zunehmend von ihrem Körper ausgebremst, der aufgrund der andauernden Belastungen und der schlechten Versorgung beginnt Alarm zu schlagen.

Sollten Sie sich hier wiedererkennen, rate ich Ihnen dringend zu einem Investment in ihre Gesundheit. Sie haben nämlich in diesem Leben nur den einen Körper und wenn der nicht mehr mitspielt, war es den Stress dann wirklich wert?

Wie Sie das Steuer in die Hand nehmen und das Ruder rumreißen: Im Fall von Stress und seinen körperlichen Folgen, insbesondere durch unregelmäßig und ungesunde Ernährung, empfehle ich Ihnen eine effektive Kombination aus Stressmanagement und Entspannung sowie einer auf natürliche Weise energiespendenden und ausgewogenen Ernährung.

Wichtig ist es hier, für einen kurzen Moment aus dem Hamsterrad auszusteigen und sich neu auszurichten. Eine gesunde Ernährung kann stärken und Kraft schenken. Mit einem guten Stressmanagement regulieren Sie nicht nur ihre Nerven, sondern meist auch ihre Verdauung.

Weitere Informationen, sowie Übungen und Ernährungstipps geben ich Ihnen gern persönlich. Ich freue mich auf ihre E-Mail.

Natürliche Nährstoffe gegen Erschöpfung, Kraftlosigkeit und Müdigkeit

Wussten Sie, dass Bananen Serotonin enthalten? Serotonin ist ein wichtiger Botenstoff, der in unserem Gehirn für gute Laune sorgt bzw. wird ein Serotoninmangel für Depressionen und Ängste verantwortlich gemacht. Kiwis wiederum sollen die Melatoninproduktion ankurbeln und uns entspannen. Zwei Kiwis etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen sollen für einen guten Schlaf sorgen. Es gibt jede Menge „Mood Foods“ – Lebensmittel, die unsere Stimmung verbessern und uns jede Menge Lebenskraft und Tatendrang liefern sollen.

Fakt ist, dass das gesamte Spektrum an essentiellen Nährstoffen eben essentiell, also extrem wichtig für einen gut funktionierendem Körper und einen wachen Geist sind. Schaut man sich die Listen der Super Mood Foods an, sind das so ziemlich die Lebensmittel, die insgesamt erheblich zu einer gesunden Ernährung beitragen. Dennoch kann man mit dem Wissen über die Nährstoffe einzelner Lebensmittel und deren Funktion den bestehenden Speiseplan optimieren.

Am Anfang einer Optimierung steht immer die Analyse der aktuellen Situation bzw. Nährstoff- und Energiebilanz. Hier lohnt sich eine systemische Sichtweise und der Blick auf die Faktoren Entspannung, Schlaf und Bewegung. Insgesamt lassen sich Erschöpfung, Kraftlosigkeit und Müdigkeit durch die Zufuhr der essentiellen Nährstoffe sowie durch einen gesunden Lebensstil gut behandeln.

Eine solche Beratung und Prozessbegleitung kann übrigens sehr gut als reine Online-Beratung erfolgen. Weitere Infos erhalten Sie persönlich per E-Mail oder unter 0171-2709600.

Bei Stress und Erschöpfung empfehle ich auch eine Kombination mit einem Stressmanagement-Training. Besuchen Sie mich auch hier: www.stressmanagement.training