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Warum die meisten Menschen aktiver sind, wenn sie weniger über Bewegung nachdenken

Es gibt Dinge, die tust du, ohne groß darüber nachzudenken. Du tust sie, wie du sie gern tust. Du vergisst die Zeit, vergisst dich selbst und bist ganz natürlich im Fluss mit dir und deinem Tun.

Und dann gibt es die anderen Dinge, wie zum Bespiel Sport. Schon er bloße Gedanke daran, löst lautes Theater in deinem Kopf aus. Ein maulender innerer Schweinehund und ein strenger innerer Kritiker versauen dir die Stimmung, ziehen alles in Negative, bauen Druck auf, machen dich nieder … und noch bevor du irgendetwas tun kannst, wird dein Körper ganz schwer und müde. Du bist völlig fertig, obwohl du nichts getan hast. Kein Wunder, denn dieser innerpsychische Gedankenkrampf wirkt extrem erschöpfend. Und das Hauptproblem ist, dass du dabei gegen dich selbst kämpfst. Diesen Kampf kannst du nur gewinnen, in dem du ihn verlierst.

Ich möchte dir empfehlen, dass du – sobald deine inneren Stimmen beginnen zu maulen und Druck zu machen – das Gebrabbel unterbrichst und etwas ganz anderes tust, als ursprünglich geplant war. Am besten überlegst du dir immer mal wieder Alternativen zum ungeliebten Sportprogramm. Schreib dir eine Liste mit Aktivitäten die dir Spaß machen (und aktualisiere die Liste von Zeit zu Zeit). Und sobald das Gedankentheater los geht, weil du dir vorgenommen hast ins Fitnessstudio zu gehen, switchst du um auf eine Aktivität von deiner Liste, zum Beispiel Musik hören und tanzen, Shoppen gehen, die Wohnung umräumen usw.

Und wann gehst du dann noch ins Studio? Wenn du nicht mehr darüber nachdenkst oder dein innerer Kritiker es Leid ist zum fünften Mal in einem Moment das Wohnzimmer umzustellen. Wichtig ist, dass du beginnst, deine inneren Kritiker und Schweinehunde zu beobachten und sie nicht mehr so ernst nimmst. Damit nimmst du ihnen die Macht über deine Energie und holst dir die Kontrolle zurück.